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SEEBADEANLAGE
Bootshaus für Feuerwehr
Obwohl es bei der Lieferung des neuen Feuerwehrbootes eine längere Verzögerung gegeben hat, wurde für das Boot noch kein Unterstand errichtet. Dieser Missstand ist schnellstens zu beheben und zusammen mit der Feuerwehr das erforderliche Boots-haus zu bauen.
Eintritt
Wir sind gegen Zäune, Absperrungen und zweimaliges kassieren beim Gast. Wir werden uns daher dafür einsetzen, dass in Zukunft der Eintritt zu Badeanlage frei ist.
Es ist uns auch ein Anliegen, dass endlich auch der Eintritt für Einheimische abge-schafft wird.
Sonstiges
Über den Zustand der alten Brücke gibt es widersprüchliche Aussagen. Für eine Nutzung der Badeinsel ist sie jedoch absolut notwendig, daher gehört eine eventuell notwendige Sanierung ehestens in Angriff genommen.
Der Baumbestand auf der Liegewiese sollte ebenfalls aufgestockt werden.
TOURISMUS
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in unserer Gemeinde. Es wird auch in Zukunft immer schwieriger, für eine Auslastung unserer Betriebe zu sorgen. Not-wendig wäre ein Tourismuskonzept, dass einerseits auf die geänderten Urlaubsver-halten reagiert und andererseits die Zielgruppen unseres Angebotes berücksichtigt.
Auch wenn die Gemeinde den größten Teil des Budgets des Tourismusverbandes trägt, müssen Funktionäre des TVB und alle Tourismusbetriebe – nicht wie in den vergangenen Monaten – in touristische Entscheidungen eingebunden werden.
Die Gemeinde muss den Tourismusverband auch bei Aktivitäten für die Vor- und Nachsaison, bei einer Qualitätsoffensive für die Betriebe selbst behilflich sein.
Die Schaffung weiterer Einrichtungen für die Urlauber, wie z. B. die Umsetzung des geplanten Motorik-Park sollten in Angriff genommen werden.
ORTSBILD
Unsere Initiativen zur Erhaltung und Revitalisierung unserer Hofgassen sind leider in der vergangenen Gemeinderatsperiode alle von der SPÖ-Mehrheit abgelehnt wor-den. Wir betrachten die Erhaltung unserer Hofgassen nach wie vor als eine der wich-tigsten Aufgaben für die Gemeinde. Das durch eine Initiative der Landesregierung gestartete Projekt Dorferneuerung darf nicht alleinige Beschäftigung zu diesem Thema bleiben. Wir sind davon überzeugt, dass die Gemeinde hier mehr Initiative ergreifen muss, um diese für das Aussehen und den Charakter unseres Dorfes wich-tigen Bauwerke zu erhalten.
Die Sanierung der Dorfgassen muss zügiger als geplant vorangetrieben werden. Die vorhandenen Mängel am Straßenbelag und die Schäden durch die Bäume erfor-dern ein rasches Handeln der Gemeinde.
Auch der weitere Ausbau unserer Hauptstraße solle nicht außer Acht gelassen werden.
Die Nutzung des ehemaligen Gemeindegasthauses wird ein wichtiges Projekt der neuen Gemeinderatsperiode. Im Gemeinderat wurde bereits ein einstimmiger Be-schluss für den Planungsbeginn gefasst. Hier bietet sich die Gelegenheit, endlich einen adäquaten Veranstaltungssaal zu schaffen.
KINDER u. JUGEND
Mörbisch ist in der glücklichen Lage, dass die Einwohnerzahl in den letzten Jahren gestiegen ist. Während andere Schulen schließen müssen, wird unsere Volksschule im kommenden Schuljahr durch eine zusätzliche Klasse zu klein. Eine rechtzeitige Planung für diese Gegebenheiten ist daher notwendig. Bei dieser Gelegenheit sollten auch die Außenanlagen der Volksschule wieder in Schuss gebracht werden.
Wie wichtig für uns die Kinder sind, haben wir in der vergangenen Periode gezeigt. Entgegen anderslautenden Meldungen haben wir bei allen Beschlüssen über Einrich-tungen für Kinder im Gemeinderat zugestimmt.
Der Bau eines zusätzlichen Kinderspielplatzes an zentraler Stelle und der Ausbau der Einrichtungen für Jugendliche am Feuerwehrplatz wird uns ein besonderes An-liegen sein.
SENIOREN
Für unsere älteren Mitbürger muss die Lebensqualität auch im reifen Alter gewähr-leistet sein. Der Seniorenbeirat sollte aktiver in Entscheidungen des Gemeinderates eingebunden sein. Tagesheimstätte für Senioren, eine mobile Altenpflege und Be-treutes Wohnen sind Dinge, mit denen sich die Gemeinde in den nächsten Jahren aktiver beschäftigen muss.
UMWELT
Hier werden wir besonderes Augenmerk auf die Pflege unseres Gemeindehotters legen. Die Stillegung vieler Weingärten hat dazu geführt, dass die Brachflächen e-norm zugenommen haben. Während viele ihre Brachflächen auch pflegen, kommt es immer wieder zu Verwilderungen, viele Brachflächen werden als Holzlagerplatze verwendet, manchmal werden sogar ausrangierte Geräte gelagert. Wir schlagen da-her die Einrichtung eines zentralen Holzlagerplatzes vor. Die Grundstücksbesitzer müssen zur Pflege ihrer Brachflächen angehalten werden, gegebenenfalls sollte so-gar die Gemeinde die Flächen pflegen und die Kosten dafür an die Besitzer weiterlei-ten.
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Wir werden mit der gebotenen Sorgfalt und mit Blick auf das Wesentliche an der Realisierung dieser Vorhaben arbeiten.
Aus der Vielzahl von Ideen und Zielen, die wir gemeinsam im Team erarbeitet haben, wurden hier nur die wichtigsten Vorhaben angeführt. Die Realisierung hängt natür-lich von der Finanzierbarkeit ab, eine sparsame und wirtschaftliche Führung der Ge-meindefinanzen ist für uns selbstverständlich.
Gerne haben wir ein offenes Ohr für alle Vorschläge und Anliegen der Gemeinde-bürger, bitte wenden Sie sich an einen Kandidaten, wenn Sie ein Anliegen haben, dass nicht im vorliegenden Programm enthalten ist.
INFORMATION
Wir sehen es als eine unserer wichtigsten Aufgaben an, die Gemeindebürger über das Gemeindegeschehen entsprechend zu informieren. Nur informierte Bürger und Bürgerinnen sind in der Lage, sich ein Bild von den Vorgängen in der Gemeinde zu machen und die Arbeit der Gemeindeverwaltung zu beurteilen.
Wir konnten mit unseren Aussendungen in der vergangenen Gemeinderatsperiode die fehlende Information der Gemeindeführung teilweise kompensieren.
Die Herausgabe einer periodisch erscheinenden Gemeindezeitung halten wir für absolut notwendig.
Übrigens: Wenn jetzt plötzlich vor der Wahl endlich eine solche Gemeindezeitung herausgegeben wird, dabei aber Fotos von Gemeinderäten einer Partei verwendet werden, so halten wir das schlichtweg als Wahlwerbung für eine Partei auf Kosten der Gemeinde!
Jährlich stattfindende Bürgerversammlungen sind eine gute Plattform, um die Ge-meindebürger entsprechend zu informieren und eigentlich im Gesetz vorgesehen, Leider wurde in der vergangenen Periode nicht einmal diese Informationsvorschrift eingehalten.
ZUSAMMENARBEIT
Wir haben in den letzten Jahres immer wieder unseren Willen zur Zusammenarbeit der im Gemeinderat vertretenen Parteien bekundet. Vielfach haben wir auch bei Ent-scheidungen zugestimmt, obwohl uns die Vorgangsweise bei der Entscheidungsfin-dung nicht gefallen hat oder unsere Verbesserungsvorschläge ignoriert wurden. Es liegt an den Wählerinnen und Wählern, dafür zu sorgen, dass in der kommenden Pe-riode nur gemeinsame Entscheidungen in der Gemeinde getroffen werden können. |